Elbspitze 2020

19 von 25 Starter haben am vergangen Sonntag 20.09.2020 das Ziel der 12. Elbspitze auf dem Fichtelberg erreicht. Wir werden uns noch lange an das perfekte Wetter und die Möglichkeit, die großen sächsischen Straßenradsporthighlights in einer Tour einzuverleiben, erinnern. Wir gratulieren allen Finishern und Wertungstrikots zu dieser Leistung und möchten auch die nicht gestarteten und ausgestiegenen Fahrer motivieren, vielleicht mal wieder eine Elbspitze als Saisonziel anzustreben.

Wir danken an dieser Stelle unseren langjährigen Sponsoren Maris IT Solutions, Tretmühle, Pimp Up Your Handy, Die Waffelmacher, Medizintechnik Haufe, der Oehme GmbH und Vy-Steuerberatung.

Außerdem sollen an dieser Stelle unseren kurzfristigen Unterstützer mit Dank genannt sein: den Sportvereinen- und Zentren in Mittelherwigsdorf, Olbernhau, Frankenau, Ellefeld und Eibenstock sowie den Bereitstellern von Fahrzeugen Autohaus Pirna, Thomas und Rolf und unserem Fotografen Robert.

Ohne unsere zuverlässigen Helfer aber, und die großartigen Fans, die dieses Jahr besonders zahlreich am Streckenrand präsent waren, wäre die Elbspitze nicht ein derartiges Erlebnis!

NamePlatzierungZeitBergpunkte (*Master)Rote Punkte
Tobias Heß131:091769
Kornelius Schmidt2?2850
Sebastian Dollinger3+00:16691
Sirko Kamusella4+00:161337
Michael Reichel5+00:17310
Fiona Kolbinger6+00:35222
Paul Niehoff7+00:37250
Georg Langer8+00:42650
Christian Süß9+00:43200
Andreas Hecker10?654
Franz Ehm11+00:44280
Ronald Czekalla12+00:482960
Marcus Hagemann13?00
Michael Richter14?2300
Nico Kuchinke15+01:181150
Thomas Kratzsch16+01:4300
Uli Uhlig17+01:421340
Florian Goldgruber18+01:4511
Bruno Schädlich19+01:45013

An dieser Stelle werden wie immer Erlebnisberichte Platz finden (Mail an sirko@elbspitze.de schicken).

Es folgen die bisher eingetroffenen Berichte von

Tobias

Sirko

Marcus

Bruno

Michael

Franz

Elbspitze (Franz)

Die Elbspitze liegt schon wieder einige Tage zurück und alle dürften im normalen Leben angekommen sein. Für mich bedeutet diese Zeit (ähnlich wie "früher" die Tage nach intensiven Festivals wie 'Fusion') auch immer die Rückkehr aus einer Art Utopie: Radfahren als gemeinsame Identität und Auftrag unserer kleinen Parallelgesellschaft. Verantwortung besteht in diesen zwei Tagen hauptsächlich in der Rücksichtnahme auf die eigene Gesundheit und die der anderen sowie der ordnungsgemäßen Vernichtung der feil gebotenen Köstlichkeiten am Buffet. Es gilt steile Bergwertungen gemeinsam wegzudrücken und zu -schimpfen und zwischendrin die Geschwindigkeit und den Flow in der Gruppe spüren. Ich kann mich zwar vage an manche leidvolle oder dröge Passage erinnern. Insgesamt war es aber wieder ein wunderbares kurzweiliges Wochenende.

Großer Sport wurde geboten. Unglaublich mit welcher Energie Nico die unzähligen Führungskilometer mit teils straffer Pace abspulte und v.a. am ersten Tag auch noch in den Bergwertungen vorne fuhr. Nach Topias' Absage hätte ich dieses Jahr nicht mit einer derartigen Dominanz an der Spitze gerechnet. Tobi zerlegte sich wieder gefühlt an allen Fronten. Ohne Scheu wurden von Beginn weg Leistungswerte nahe der jeweiligen CP in den steilen Asphalt gepresst und den Olbernhauer Fans ein packender Fight um die Sonderwertung geliefert. Den Fahrern in der zweiten und dritten Reihe macht es das natürlich deutlich einfacher, wenn man zuschauen kann, mit welcher Power in den Berg reingehämmert wird und man selbst seinen Rhythmus fahren darf. Schön, dass Du Dich am Ende mit einer starken Solofahrt belohnen und ins gelbe Trikot bolzen konntest! Wie Sirko es wieder mal schaffte, sich die Sonderwertung zu sichern, festigt mein sadomasochistisches Menschenbild von ihm. Nach Sichtung des Videomaterials zum Sprint um die Sonderwertung, genieße ich in Gedanken noch einmal mehr die schöne romantische Pause in Olbernhau bei Kerzenschein, Nudeln und warmem Tee. Sirko hatte im Vorfeld außerdem ein paar "junge Dresdner" als heiße Anwärter auf die Wertungen ausgemacht und wurde nicht enttäuscht. Kornelius holte sich in absolut überzeugender und unaufgeregter Manier in seiner ersten Elbspitze das Bergtrikot trotz der starken Konkurrenz durch Tobi. Wie treffend Sirkos Einschätzung war, bekam er am Fichtelberg auch selbst zu spüren. Gut möglich, dass es noch nie einen derart packenden Zielsprint im Finale einer Elbspitze gab - zumindest keinen so gut dokumentierten. "Wahnsinn was der Dollinger da macht." meinte Vincenzo aus dem Führungsfahrzeug zu Sebastians Aufholjagd 10-20 km vor dem Ziel. Und da hatte er die letzten 200 m und den Sprint um Platz 3 noch nicht gesehen...

Fionas Fähigkeiten dürften weithin bekannt sein, trotzdem beeindruckte mich, mit welcher Leichtigkeit sie auf dem welligen Parcours und an den Anstiegen an den schnellen Bergfahrern dran blieb. Ermüdungserscheinungen schienen bei ihr Fehlanzeige und sie hätte sicherlich auf einige Standzeit verzichten können, wie ihr starkes Finish am Fichtelberg zeigt. Stark auch, wie Paul nach seinem fiesen Sturz zu Beginn auf den Lausitzer Straßen gefahren ist. Wer weiß, was ohne die Sturzfolgen bei ihm drin gewesen wäre.

Wie lief meine eigene Elbspitze? Nach einem verletzungsgeplagten Vorjahr stand meine Saison eher unter dem Motto 'junk miles' nach Lust und Laune und wenig Struktur. Ein paar Selbstzweifel fahren meist mit, wenn man bei Strava das Training der anderen Teilnehmer verfolgt bzw. die in diesem Jahr populären Everestings und Ultra-Lockdown-Kringel anschaut. Zum Glück gab es noch ein paar gute Trainingsrunden mit Bruno und überhaupt war ich froh ihn als Elbspitze Haudegen dabei zu haben (zusammen kommen wir immerhin auf neun Finishes). Es lief eigentlich gar nicht so schlecht.

Die ersten zwei Wertungen am Czorneboh und Hochland waren schon echt intensiv. Es scheint tatsächlich einen gruppendynamischen Effekt zu geben, wenn die Sachsenfahne geschwenkt wird. In diesem Zusammenhang kann ich damit aber gut leben. Den Abschnitt nach der 2. Pause mit den Anstiegen Bobbahn/Hirschstange empfand ich persönlich als besonders knackig. Danach wurden auch die Beine der anderen müder und man konnte nun um ein paar Punkte mitfahren. Meine Highlights waren definitiv die Nachtwertungen. Zur Augustusburg kam ein richtiges Flow-Gefühl auf und nach dem Ritt der 20 wackelnden Lichtkegel an der steilen Wand von Meerane mussten, glaube ich, alle irgendwie lachen. Danach war noch einiges steiles Zeug, was meistens zum Vorteil der leichteren Fahrer ist und ein schönes Finale, welches ich wie 2017 größtenteils mit Andreas beschloss. Georg zog uns immer mal durch den Wind, am Fichtelberg am Horn und mir am Ende auch den Stecker, sodass ich 2 km vor Schluss endlich reißen lassen konnte. Fiona war unserer finalen Gruppe da längst entfleucht mit der no-wait-no-late Strategie.

Was für mich bleibt sind in den Tagen danach ein paar kleinere Wehwehchen und die Erinnerung daran, wie es ist, wenn Kinder müde sind und/oder zuviel Zucker kriegen. Bei der Elbspitze ist das nicht anders und gipfelt in grandiosen Gesprächen während der Pausen. Etwa wenn sich die Vertreterin des weiblichen Geschlechts ehrliche Gedanken um die Gefühlswelt der männlichen Kollegen in der Kälte macht, wenn diese ihren "Device aus der Radhose lupfen"; wenn darüber sinniert wird, ob man sich "olfaktorisch zum Nebenmann hingezogen" fühlen kann oder sich doch nur vom Geruch des anderen nicht belästigt fühlt; oder wenn das bewusste Frieren im kurzen leibchen als Motivation zur "anaeroben Ertüchtigung" für die abendliche Sonderwertung aufgeklärt wird. Ich liebe diesen Quatsch.

Danke für die gemeinsamen Stunden, die super Organisation und die wie immer großartige Verpflegung und Betreuung an den Pausen und auf der Strecke.

Elbspitze auf sächsisch (Michael Richter)

Da ich voriges Jahr wegen einiger Kletterziele ausgesetzt hatte, war für dieses Jahr die Elbspitze fest im Plan. Und siehe da, Corona hat mir nach dem Ende der Skisaison im März die Vorbereitungszeit verdoppelt! Die V - Touren liefen schon ganz gut, im Sommer dann noch die Solo Tour Ostsee bei fast immer stabilem Wetter - Elbspitze du kannst kommen. Leider hatte mein Knie etwas dagegen, also ab Mitte August mehr Physio als straffe Runden. Nun ja, da man faktisch jederzeit nach Hause abbiegen konnte, war gegen einen Versuch aus (tier-)ärztlicher Sicht nichts einzuwenden.

Also rein in das Stakkato der sächsischen Mittelgebirge, nix mit ruhigen Rollstrecken im Alpenvorland sondern kurze, giftige Anstiege. Es ist ganz erstaunlich, was Sirko so aufgespürt hat - echte Leckerli für den geneigten Bergfahrer! Oft ging es die Anstiege in rasanter Abfahrt (Auersberg!) oder kurvenreich und steil wieder hinunter. Nur gut, dass der Wettergott uns mit Regen verschont hat, die 2°C in der Nacht seien ihm da verziehen. Und trotz des doch ordentlichen Tempos dank unserer Lokomotive Nico ging es im Feld diszipliniert und rücksichtsvoll zu. Ja und bei den Bergwertungen waren einige wohl gerade erst eingestiegen, so ging es im Sprint hinauf - eine Augenweide. Auch deshalb war das freigegebene Finale gefühlt etwas zu lang und stand im Gegensatz zum Team - Feeling des Restes der Tour. Die Struktur der letzten Anstiege hat dann aber alle Erwartungen übertroffen. Bernsbach muss man gesehen (nicht unbedingt gefahren) haben. Wahnsinn so eine riesige Rampe und das im Erzgebirge! Ich musste inbrünstig auf mein Knie einreden. Es hat gehalten! Denn Absteigen war keine Option.

Als Fazit aus dieser Tour bleiben doch ein paar Erkenntnisse zurück. Das beste, weil schönste Material ist kein Garant fürs Durchkommen (Grüße nach Bayern). Die individuelle Zusatzversorgung durch Familie und Freunde ist moralisch extrem wertvoll. Und Kälte ist definitiv besser zu verkraften als Regen.

Ja und so bin ich zufrieden und glücklich am Montag mit dem Rad auf Arbeit gerollt, habe ausnahmsweise ein paar Grünphasen nicht geschafft und überhaupt haben die mich überholenden Radfahrer nur ein müdes Lächeln aus mir herausgekitzelt. Es war einfach herrlich: zwei Tage nur bolzen und essen mit Gleichgesinnten, die Welt ringsum war wie ausgelöscht.

Elbspitze 2020: Erst die Selbstvernichtung, dann das Vergnügen... (Bruno)

Nun war ich also doch wieder dabei. Nach dem letzten Jahr sollte „eigentlich“ Schluss sein. Und das wäre es auch, hätte es nicht das allseits bekannte Virus gegeben, das uns die Saison “angepasst” hat. Franz nach der Bekanntgabe der neuen Strecke (“Corona-Edition”) darauf hingewiesen, dass ich es Ihm ja eigentlich zugesichert hatte, nochmal mitzufahren, wenn er fährt. Daraufhin wollte ich wenigstens als Betreuer dabei sein.

Nach und nach sind jedoch auch die meisten Triathlons, auf dich ich mich eigentlich vorbereiten wollte und auch der Rübezahl-Radmarathon und Krusnoton abgesagt worden.

Da war klar: wenigstens ein Highlight sollte es schon noch sein, dieses Jahr. Also doch die Elbspitze.

Für alle, für die das bereits Geschriebene und das Folgende etwas zu negativ klingt:

ich liebe diese Veranstaltung! Die Organisation und die Hingabe aller Beteiligten, die gemeinsamen Erlebnisse und die vielen Stunden auf endlosen Straßen sind einfach genial. Wer also seine Grenzen finden will, LEIDENschaft erfahren will und wirklich verschiedenste Charaktere auf den Rädern treffen möchte, dem sei die Elbspitze ans Herz gelegt. Ob man es wirklich 4, 5, 6 oder wie Sirko 12 mal machen muss, ist ja jedem selbst überlassen.

Tja, da war es nun soweit. Meine 5. Elbspitze. Im September, dunkel, kalt, müde -> ich Idiot. Aber bezahlt hatte ich ja schon, es gab kein zurück.

Am Treffpunkt 6:30, gleiches Bild wie immer: alle haben riesen Rucksäcke mit, die nun in die Seesäcke umgepackt werden. STOP. Nicht ganz. Eine junge Dame kommt locker flockig mit ihrem Rad angebummelt und hat so ein kleines Säcken als Rucksack. (5Liter, wenn’s viel ist) - Jeder darf raten, wer das sein könnte. Kleiner Tipp: Fiona K. (Nachnamen verrate ich nicht). - Franz und ich sind direkt vor Ehrfurcht im Boden versunken.

Kurz vor Start habe ich mein Rad schonmal gut positioniert neben dem Sammelpunkt abgelegt, damit ich direkt mit Startsignal (was immer nach dem Foto kommt) aufs Rad springen kann und in der ersten Reihe fahre.

Ja, ich war vorbereitet: Mein Ziel war dieses Jahr, Nico, Georg, Sirko den roten Lappen streitig machen. Ich habe sogar meinen Aero-Helm und meine Zipp Laufräder angeschleppt. Planung ist Alles.

Nico hat nach der Durchfahrt durch Dresden auch direkt neben mir Platz genommen und wir sind so dann mit dem Feld im Schlepptau Richtung Zittau gebügelt. Das Tempo war sportlich.. Leider nur für mich, nicht für Nico.

Als dann die erste Bergwertung kam - ich erleichtert, dass ich mal rausnehmen kann, Nico glücklich, dass er mal reinhalten kann, wusste ich eigentlich schon, dass hier ein “richtiger” Rennradfahrer gegen einen Amateur fährt.

Am Anstieg Hocksteinschenke (also kurz vor Ende der 2. Etappe) kam dann bei mir die Einsicht, dass das Unterfangen rotes Trikot - wieder einmal - illusorisch war.

Schade, aber man muss neidlos anerkennen: Nico, war auf dieser Elbspitze unangefochten die Lokomotive. Irgendwie gibts das wohl jedes Jahr (jedenfalls so lange ich mitgefahren bin: Marcus, Mario, Topias, Nico...). - leider reicht es bei mir eben nicht dazu.

Hocksteinschänke oben konnten mich dieses Mal sogar meine Eltern begrüßen (der Vorteil bei solchen Heimatrunden)- leider gerade in einer eher schlechten Phase: Magenschmerzen und Frust, weil mir schon das erste Mal der Stecker gezogen wurde.. -> 2 Etappen haben genügt um mir komplett das Licht auszuschalten. Vorwerfen kann ich mir nichts- ich hatte mir und auch einigen Freunden gesagt: „all in – ich fahre bis ich nicht mehr kann auf rot..“

So war ich dann doch recht frustriert bis nach Pirna gefahren. Dort haben mich dann Anne und Henri (meine liebe Frau und mein Sohnemann) wieder etwas aufgebaut. Ab Pirna galt es dann also: durchhalten und mitrollen.

Körner hatte ich keine mehr - das habe ich dann nach der Bobbahn und Hirschstange, zwei typischen “Sirko-Anstiegen” gemerkt. In dieser Zeit wollte ich unbedingt aufhören - hier war die Nähe an der Heimat sicherlich zu verlockend, und der Stachel wegen Rot saß immernoch sehr tief. Nach dem Donnerberg wollte ich meinen Rucksack haben und heim rollen. So leicht haben es mir Thomas und Vincenzo aber nicht gemacht: Mein Name steht jetzt am Donnerbergaufstieg (für mich ist sowas wirklich cool - werden doch sonst nur Jungs wie Bolzer, Sirko, Robert, Hoffi und co. beachtet - unser eins ist ja dann eben doch “nur” das Peloton.. Jetzt steht da mein Name, ziemlich genial!), Thomas hat überhaupt keine Anstalten gemacht, mir den Rucksack zu geben, stattdessen hat er mir Vorträge über Mortirolo oder so gegeben – ich habe es nicht richtig verstanden, war zu sehr im Delirium. Diskutieren konnte ich also nicht – er hätte weiter auf mich eingeredet und ich konnte keinen Gedanken fassen :-). Danke dafür - das war wirklich klasse von Euch!

Ich habe mich die gesamte dritte und vierte Etappe dann im Feld bewegt, mal ganz hinten, mal in der Mitte - mit einigen Leuten gequatscht und am Anstieg Augustusburg dann auch so langsam meine Laune wiedergefunden. Dort bin ich mit Franz, Fiona, Sirko und einigen anderen oben angekommen -> es waren also wieder ein paar Energiespeicher gefunden, oder alle anderen waren inzw. auch auf mein Leistungsniveau abgefallen.

Die Nacht lief dieses mal wirklich gut. Hatte ich vorher noch groß angekündigt, wie schlecht es wird, haben die Koffein Kaugummis super gewirkt (Ringo hatte mich damit letztes Jahr in der Nacht gerettet - daraus habe ich gelernt).

Das Tempo im Feld war für mich sehr entspannt zu halten, aus den Kurven und Kreisverkehren musste etwas gesprintet werden, was ich aber Nachts ganz gut finde um wach zu bleiben.

Bis zum Finale nach der Frühstückspause gab es noch vier Bergwertungen - alle samt auf dem Papier eigentlich “OK” - nach 550 Kilometern aber irgendwie doch ganzschön fordernd.

Am Lempelsberg ist Georg reingekracht als wäre er grad bei einem Kriterium. Ich dachte ich seh‘ nicht richtig. Kornelius und einige andere gleich mit dran. Das ist Elbspitze: ALLE HABEN BOCK! So ist das schon echt genial.. für den zweiten Tag war ich eher der Groupetto-Beauftragte: Immer schön locker nach oben rollern. - ich wusste, dass wir super im Zeitplan liegen und Sirko nur “Pseudohektik” verbreitet um den Elbspitze-Charme und ein wenig Härte im Rennen zu behalten. Aber.. “nich’ mim’ Commander!” Dafür bin ich nun auch zu oft dabei gewesen ;-)

Also schön easy die Hügel hoch und wieder runter, bis zum Finale, wo ja dann sowieso jeder sein Tempo fahren durfte.

Das Finale war kurzweilig: 100km sind auch im Bummeltempo schnell vorbei. Vor Bernsbach hatte ich doch ziemlich bammel, die 14% bzw. 18% Durchschnittsteigung auf 2,5km sind nach 660km doch fordernd. Aber dank Besenwagen (Danke, Jungs, war lustig mit Euch) und bester Stimmung in unserer Gruppe konnte das auch recht gut gemeistert werden.

Der Rest ist dann nicht weiter Erwähnenswert - man kann die Elbspitze eben als Rennen oder als Radfahrt abschließen, je nachdem, welche Ambitionen man hat und wie man im Zeitplan liegt. Am Speicherbecken haben Hilde und ich noch Hoffi veralbern wollen, indem er ein Foto von mir macht, dass ich gerade aufgeben würde: Leider wurde das so schnell verbreitet, dass meine Familie und Freunde alle in heller Aufregung waren, wieso ich 20km vorm Ziel die Segel streiche. - hat also etwas zu gut geklappt. Entschuldigung! Kurz vorm Ziel habe ich dann mit Florian noch besprochen, dass ich bitte als letzter durchs Ziel fahre, damit ich wenigstens etwas “Rot” abbekomme: so ist es nun die rote Laterne.

Wie ja sicher auch viele andere berichten und schreiben werden:

Danke an die tolle Organisation, die Hingabe, Sirko und seine verrückten Momente, den großen Radsport (Der Kampf um das Bergtrikot, das Gelbe usw. - es muss richtig episch gewesen sein), das gute Essen inkl. Restaurantflair in Olbernhau, die Motivation auf der Strecke usw. usw. usw.

Wie immer ein Erlebnis, über das man oft (vermutlich zu viel, für alle unbeteiligten) berichten kann.

Und nochmal: Ich habe jetzt meinen Namen auf ein paar Anstiegen! Wie geil ist das bitte?! (Donnerberg, Lempelsberg, Speicherbecken - nicht dass ich darauf geachtet hätte… ;-) )

Elbspitze 2020 - mein Weg dorthin - Erfahrungsbericht (Marcus)

Freiheit, Leichtigkeit, Geschwindigkeit, Gruppendynamik, aber auch Wettstreit, das sind die Gründe, warum ich Radfahren so liebe.

Ich fahre jetzt seid knapp 20 Jahren Rennrad, erst nur Straßenrennen, dann auch mal RTF und Marathons bei denen ich merkte, dass es mir mit steigender Distanz immer mehr Spaß machte.

2011 war ich das erste Mal im Hochgebirge und war so überwältigt und angetan von diesen epischen Landschaften und auch von meiner Fähigkeit, solche Berge mit einer gewissen Leichtigkeit hoch und auch wieder runter zu kommen, dass klettern zu meiner bevorzugten Raddisziplin geworden ist. Ich kann wenig mit der Flachstrecke anfangen, mir fehlt die Kraft in der Ebene schnell zu fahren.

Nach nun vielen Hochgebirgsmarathons, Alpen- und Pyrenäendurchquerungen und sonstigen kletterlastigen Trainingslagern, Radreisen und unzähligen Sonntagslangstrecken durch die Mittelgebirge meiner näheren Heimat waren irgendwie keine Abenteuer mehr zu erwarten.

Da dieses Jahr irgendwie alles ausgefallen war und die Saison planlos vor sich hinzudümpeln sollte, luden Freunde mich ein `Thüringen erfahren` mitzumachen, eine Langstreckenfahrt von 550km durch, wie der Name schon sagt, Thüringen, mit allen unseren schönen Bergen und ca. 7500hm. Die anstehende Nachtfahrt stellte sich da als nicht einzuschätzende Hürde da, die dann auch wieder ein Abenteuer versprach. Letztendlich war das für mich eines der Highlights dieser Tour. Die Dunkelheit verengt den Fokus nur noch auf den Lichtkegel der Lampe, so dass die Geschwindigkeit einem noch schneller vorkommt und die Umgebung fast ausgeblendet wird. Man kommt in einen fantastischen Flow. Sehr meditativ.

Da ich schon lange ein Auge auf die Elbspitze geworfen hab, sie aber eigentlich zu lang, zu intensiv, zu rigoros in den Zeitlimits fand, war es nie eine ernsthafte Option, sie zu fahren. Da ich auch mir überlegene, bekannte Fahrer daran hab verzweifeln sehn. Als mein Freund Pascal vorschlug eine V-Tour mitzufahren, hab ich zugesagt und bin die V3 zum Jeschken mitgefahren. Was soll’s? Wenn ich nicht durchkomme, ist das auch ok.

Aber es lief widererwarten recht gut und ich konnte auch in den Steigungen bis zum Schluß gut mitfahren. Darauf folge die V4 und wenn diese gut lief, würde ich meine Entscheidung treffen.

Sie lief gut. Ich fühlte mich nach den fast 350km mit nem knappen 30er Schnitt noch recht gut, trotz der Hitze dieses Tages und meldete mich am Tag drauf bei Thomas zur Elbspitze an.

Nun ist meine erste Teilnahme zwei Tage her. So langsam erwacht mein Körper wieder und meine Beine schmerzen fast nicht mehr.

Aus den Erinnerungsstücken der 30 Stunden formt sich in meinem Gedächtnis eine wundervolle Erfahrung mit äußerst netten Gesprächen und Bekanntschaften, familiärer Atmosphäre im Peloton, so wie bei den perfekt organisiert Pausen, viel Highspeed und Competition, die zweite, sehr schöne Nachtdurchfahrt, einer anspruchsvollen und niemals langweiligen Strecke. Eigentlich bin ich kein großer Freund von ultrasteilen Rampen, aber Sirko, du hast mich auf den Geschmack gebracht, Hirschstange war mit Abstand das krasseste. Und einem fantastischen Final mit recht guten Beinen bis zum Schluß, bei dem ich nicht drauf gefasst war, dass nochmal so die Post abgeht.

Vielen Dank an alle Mitfahrer, vor allem an Nico, der unermüdlich sich aufgeopfert hat. Die letzten 50km waren bestimmt kein Zuckerschlecken, wenn man sich so leer fährt. Hier nochmal Gratulation zum Roten und größte Hochachtung vor der Leistung. Herzlichen Dank an alle netten und fürsorglichen Betreuer, Helfer und Organisatoren für Eure Unterstützung und dass ihr das alles möglich macht.

Sollte im nächsten Jahr der Formaufbau wieder so klappen, bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei. Ich hab eines neues Abenteuer gefunden, was zu bestreiten ist.

Elbspitze 2020 – Manchmal kommt es anders als man denkt. (Tobias)

Beim Start der Elbspitze im letzten Jahr war ich schon sehr wehmütig und wäre auch gerne mitgefahren. So war für mich klar die Elbspitze dieses Jahr wieder ins Programm zu nehmen und ich war sehr froh, das sich mit der Corona-Edition tatsächlich noch die Möglichkeit ergab. Mit dem späten Termin stellen sich natürlich ein paar neue Herausforderungen. Wie wird das Wetter im September? - Zum Glück war dies perfekt. Liefert der Lampenakku überhaupt genug Power für die 11 Stunden Dunkelheit? – Danke Volker, für den Ersatz-Akku. Hält die Trainingsmotivation bis dahin? – Oh das war schwierig. Anfang August hatte ich das Gefühl, nun fangen alle an richtig für die Elbspitze zu trainieren. Bei mir war aber irgendwie die Luft raus und ich musste mich echt zusammenreißen, um noch ein paar sinnvolle Trainingseinheiten zu fahren. Aber je näher die Elbspitze rückte, desto mehr Vorfreude hatte ich auch wieder darauf.

Mein Ziel für dieses Jahr, war es die Bergwertung zu gewinnen. Die Anmeldeliste stimmte mich da auch recht zuversichtlich. Wobei ich mir schon wünschte, dass noch jemand ernsthaft die Bergwertungen mitfährt, denn so ein Trikot einfach durchs „mitfahren“ zu gewinnen, fühlt sich auch irgendwie falsch an. Und so war ich auch echt aufgeregt, als die erste Bergwertung näher rückte. Ich sortierte mich also in die ersten Reihen ein und warte angespannt auf das Hupen der Rennleitung. Die „Vorgabe“ von Robert für war: „Probiere gleich am Czorneboh unten rein, sobald es steiler wird, ein sehr hohes Tempo anzuschlagen. Ruhig All Out Intensität solange keiner mehr dran ist, auch wenn's länger dauert mit der Selektion.“ So habe ich es auch gemacht. Am Ende waren es 405 Watt auf 11:10 min. Nur hat es mit der Selektion nicht so richtig funktioniert, denn ich wurde dann von Kornelius selektiert. Irgendwie hatte ihn niemand so richtig auf dem Schirm. Wir hatten uns zwar zur V-Tour schon mal kennengelernt aber ich habe nicht erwartet, dass er bei seiner ersten Teilnahem die Bergwertung fährt und dann so. Aber so hatte ich meinen Gegner gefunden und es folgten ja auch noch 19 weitere Bergwertungen. Die Aufregung war damit auch vor der zweiten Bergwertung wieder da und ich versucht am Hinterrad von Kornelius diese etwas taktischer zu fahren. In der steilen Rampe am Hochwald musste er dann auch reisen lassen, es war also wieder Gleichstand und ich wusste das wohl die steilen Berge ihm Probleme machen. So erwartete ich auch, dass die Wertung Hocksteinschänke und Brönchen an ihn gehen und unterlag ihm in den jeweiligen Zielsprints. Die nächsten Bergwertungen hoffte ich aber wieder für mich entscheiden zu können. An der Bobbahn bleib er aber dran und gewann auch diese Wertung. Zwar ging die Hirschtange wieder an mich aber die nächsten Wertungen konnte er auch für sich entscheiden, so musste ich mir langsam eingestehen, dass Kornelius der bessere Bergfahrer ist und ich die Bergwertung auch dieses Jahr wohl nicht gewinnen werde.

Also Sonderwertung als nächstes Ziel! Wie auch 2018 meldete sich nur Sirko noch für die Wertung. Und ich fühlte mich echt an dieses Jahr erinnert. Meine Beine waren durch die Bergwertungen vorher auch nicht mehr wirklich frisch und so war ich auch selbst skeptisch, ob ich Sirko, der sich bis dahin sehr geschont hat und ein wirklich starker Fahr ist, schlagen kann. Im Steilstück am Hammerweg konnte ich ihn nicht loswerden und unterlag ihm im Zielsprint.

Nun blieb nur das Finale übrig und so entschied ich mich, nun zu schonen um für das Finale „frisch“ zu sein. Die Nacht war jedoch wirklich hart. Die Kälte machte mir zwar keine Probleme aber ich war so müde, dass ich wirklich kämpfen musste, damit mir die Augen nicht zufallen. Die Bergwertungen und das Red-Bull von Thomas brachten auch immer nur kurzzeitig etwas Linderung. Ich war so froh als langsam die Dämmerung einsetzte und der Körper wieder aufwachte. Die Morgenstimmung im Vogtland war dann einfach nur genial und so verging der letzte Abschnitt vor dem Finale recht zügig.

In der letzten Pause hatte ich dann auf das Finale richtig Bock. Thomas meinte, ich soll bis zum Fichtelberg immer nur am Hinterrad der Mitfavoriten fahren und dann dort angreifen. Aber das ist nicht die Art Rennradfahren, bei der ich mich wohlfühle. Und so schlug ich dann schon am Rabenberg ein etwas höheres Tempo an, mit dem Ziel Sirko abzuschütteln und dann mit Kornelius zu zweit noch ein Stück zu fahren. Jedoch war Kornelius der erste der zu Sirko und mir meinte wir sollten das doch jetzt lieber alleine zu Ende fahren, aber kurz darauf musste auch Sirko abreisen lassen und ich entschied mich nun alleine durchzuziehen. Und das gab richtig Laune, für mich war es wohl die beste Zeit bei der Elbspitze. Einfach nur bolzen! Dies ging auch noch recht und ich konnte einen guten Vorsprung herausfahren, so das selbst der Garmin Absturz bei Streckunkenntnis und ein kleiner Verfahrer nicht wirklich störten. Und so bin ich sehr glücklich über die Ziellinie am Fichteberg gefahren.

Am Ende ist es aber die Gruppenfahrt, die die Elbspitze so besonders macht. Daher mein Dank und Glückwunsch an alle Mitfahrer und Finischer. Besonderer Dank geht an Nico für die unermüdliche Führungsarbeit, an Kornelius für den wunderbaren Kampf um das Bergtrikot, du hat es dir echt verdient, an Fiona für den Anti-Müdigkeits-Twix in der Nacht und ganz besonders an die Begleitcrew die einen grandiosen Job gemacht hat. Danke Lars für den Einbau des Schlauchs, danke Thomas für die Tipps und Motivation im Rennen, danke Vince für deine Fürsorge, danke Holger für deine Sprüche, danke Marcus für deinen Einsatz, danke Alex und alle deinen Helfer für die super Verpflegung und danke Rolf und Robert für die Fotos.

Elbspitze - (Sirko)

Einst schrieb Robert, dass die Elbspitze kurz war, und deshalb auch sein Bericht. Es ist natürlich etwas wahres dran, jeder km jenseits der 600 wiegt unheimlich schwer. Dank Sonderwertung sind es bei mir trotz dieser außerordentlichen Kürze immer noch stattliche 704 km mit 11.200 Hm, und somit fälle ich das abschließende Urteil: es war eine richtig Elbspitze.

Das Wesen war nicht die Kürze, sondern das sehr gute Wetter - was etwa 1000 Hm weniger entspricht ... aber ich hab mir sagen lassen, dass ich den Leuten kein schlechtes Wetter wünschen soll. Stattdessen also Plaisir-Radfahren, man erinnere sich nur hat die Auffahrt nach Augustusburg oder die Abendstimmung des ersten Tages, die mit der Bergwertung am Schwartenberg mit einer ganzen schmalen Mondsichel kulminierte. Dazu gehörte auch die homogene Finishergruppe, welche den nicht-topfflachen Parcours doch erheblicher flacher wirken ließ. Der charakter war etwas anders, und der Kontrast aus flachen Teilstrecken und einfach-nur-Aneinanderreihung-von-Bergwertung-Abschnitten war unerwartet hoch.

Corona, was bleibt? Wir haben unsere Alpenfahrt verschoben, aus organisatorischen Gründen und rechtlichen Unwägbarkeiten, auch aus Gründen der Pietät, es fand eine Ersatzveranstaltung statt, nun also, da viele Länder bereits mitten in der zweiten Welle sind. Wir genossen dadurch das Privileg ein Gefühl für den Raum und die Zeit unserer nächste Umgebung zu entwickeln, was nicht gewöhnlich ist. Ähnlich ungewöhnlich, wie mit einem Flugzeug innerhalb von 10 Minuten unter Verbrennung von einem Liter Kerosin über den Freistaat hinwegzudüsen, und sich zu wundern, dass von oben alles so flach aussieht.

So ein Flugzeug ist eigentlich gar nicht so böse, wenn man sich den Energieverbrauch überlegt, der sich ergibt, wenn man sich als Elbspitzler auf dem Weg von Ost nach West z.B. die Hirschstange hochquälen muss. Ich finde Sachsen jetzt irgendwie kleiner. Wir wissen jetzt alle, wie sich Bernsbach bei km 650 anfühlt, oder der Lämpelberg, und nein, es ist nicht soviel anders als nach 150 km, zumindest nicht wenn sich nach einer Nacht mit Tiefsttemperaturen von vielleicht 4°C endlich die Gelbe Fratze aus ihrer Versenkung hervorholt und den lang ersehnten ersten Septembersonnenbrand aller Zeiten ankündigt. Bei sowas fällt selbst eine Großglocknerhochalpenstraße oder ein Rossfeld relativ leicht. Wenn ich nochmal planen müsste, würde ich wahrscheinlich den Zscherregrund als Aushängeschild der Sächsischen Schweiz einbauen (aber WE, Sächsische Schweiz, gutes Wetter und verkehrsarme Straßen ... choose three), und natürlich Geyersdorf's Alte Dorfstraße bis hinauf zum Pöhlberg als schlimmsten Insidertipp Sachsens (Hinweis für alle, die es noch nicht gefahren sind!)

Dank der Mitstreiter Tobias und Sebastian kam ich in den seltenen Genuss, wichtige Entscheidung durch einen Sprint zu klären. Sowas wünsche ich mir für Arbeit auch: Einfach 3 Ergometer in den Konferenzraum, dann ein paar Auftaktworte ala "Wir haben übelst Probleme in der Produktion, wie lösen? Müller sagt A, Schneider sagt B und Kohn sagt C", dann geht jeder auf sein Ergometer und dann wird es eben ausgesprintet statt ausdiskutiert, dann ist der Hammer gefallen und es gibt es klares Vorher und ein klares Nachher. Bei keiner Elbspitze hatte ich bisher bei wichtigen Wertungen derart die Gelegenheit, mir mit einem zu diesem Zeitpunkt annähernd gleich starken Widersacher derart tief auf die Nieren zu fühlen, ohne mich auf Wochen zu vernichten (wie es beim roten Trikot war), das war großer Sport, Danke dafür!

Ich freue mich auf 2021 mit neuer alter Zielstellung: Sonderwertung verteidigen, und zwar auf der Zeitfahrstrecke Straubing - Essenbach, auf dem guten Cube, jawohl!

[16.09.2020] Finale Informationen

Finaler Track, Abschnitt 1, Abschnitt 2, Abschnitt 3, Abschnitt 4, Abschnitt 5, Abschnitt 6, Abschnitt 7

Roadbook

Wir sehen uns am Samstagmorgen, gesund, frisch und mit TOP-Material!

[14.09.2020] Vorabinformationen zur 12. Elbspitze

1. Unsere Strecke hat viele Baustellen, daher basteln wir noch am Track. Der wird bis spätestens Freitag nochmal aktualisiert auf der Homepage eingestellt.

2. Aufgrund Vorgenanntem und einer noch ungeklärten Pausenlocation ist das Roadbook leider noch nicht ganz fertig. Wir werden Euch das fertige Roadbook spätestens Mittwoch zur Vefügung stellen.

3. Start ist 7 Uhr an der Frauenkirche, Eintreffen der Fahrer, Helfer ab 6 Uhr zur Einschreibung. Kurzes Briefing gegen 6:45 Uhr. Ihr bekommt alle mit dem Einschreiben einen personalisierten Seesack, wo Ihr Eure während der Tour nötigen Klamotten reinpackt. Der Sack steht an den Pausen zur Verfügung.

4. Denkt an gute Beleuchtung, Ersatzakkus (die Nacht ist lang). Wir haben Standard-Pannensets (Reifen, Schläuche, Schlauchreifen, Züge dabei. Wer exotisches Material (bspw. 10cm lange Ventilschäfte) fährt, muss sich bitte eigenverantwortlich um Material kümmern, dabei haben und gibt das im Besenwagen bei Helfer Lars ab.

5. Das Wetter scheint gut zu werden.

Wir freuen uns auf Euch und die anstehende Veranstaltung.

Spätestens Mittwoch werden wir an dieser Stelle ein Roadbook veröffentlichen mit zusätzlichen Informationen.

Der GPX-Track wurde aktualisiert und beinhaltet alle Pausenstandorte und aktuelle Umfahrungen von Vollsperrungen.

Unter folgenden Link findet ihr alle Bergwertungen als gpx

Die Startnummer sind wie folgt

1 Sirko Kamusella
2 Georg Langer
3 Ronald Czekalla , Master
4 Bruno Schädlich
5 Nico Kuchinke
10 Tobias Heß
11 Andreas Hecker
12 Christian Süß
13 Michael Richter , Master
14 Franz Ehm
15 Arno Burgi , Master
20 Uli Uhlig , Master
21 Thomas Geiger , Master
22 Thomas Kämpfe
30 Fiona Kolbinger
31 Michael Reichel
32 Kornelius Schmidt
33 Thomas Kratzsch
34 Matthias Krüger , Master
35 Sebastian Dollinger
36 Falk Döring
37 Sebastian Herrmann , Master
38 Josef Hausner , Master
39 Marcus Hagemann
40 Paul Niehoff
41 Florian Goldgruber

Folgender Zeitplan wird angestrebt:

Dresden Frauenkirche, 0 km, 7:00
Czorneboh, 72 km, 9:47
PAUSE 1 Mittelherwigsdorf , 105 km, 11:05
Hochwald, 122 km, 12:26
Hocksteinschänke, 202 km, 15:27
PAUSE 2 Pirna, 216 km, 16:05
Börnchen, 236 km, 17:27
Bielatal, 249 km, 18:09
Hirschstange, 260 km, 18:47
Donnerberg, 276 km, 19:31
Holzhauer Weltrekordberg, 287 km, 20:00
Schwartenberg, 307 km, 20:50
PAUSE 3 Olbernhau, Sonderbergwertung, 321 km, 21:23
Augustusburg, 392 km, 0:46
PAUSE 4 Falkenau, 425 km, 2:03
Rochlitzer Berg, 443 km, 3:44
Steile Wand von Meerane, 480 km, 5:10
PAUSE 5 Auerbach, 527 km, 7:05
Falkenstein, 534 km, 8:14
Lämpelberg, 553 km, 9:03
Aschberg, 559 km, 9:30
Mühlleiten, 563 km, 9:51
PAUSE 6 Eibenstock, 585 km, 10:36
Auersberg, 598 km, 11:41
Rabenberg, 617 km, 12:31
Jägerhaus, 630 km, 13:10
Bernsbach, 643 km, 13:49
Pumpspeicherbecken Markersbach, 658 km, 14:39
Fichtelberg, 681 km, 15:49

[3.9.2020] Licht nicht vergessen zur V5!

Unsere letzte Vorbereitungstour steht kurz bevor. Die schnellsten unter euch werden die Möglichkeiten haben, die Strecke in 13 Stunden inkl. Pause bis zum Sonnenuntergang zu absolvieren. Alle anderen Anwärter auf ein komplettes Befahren der Strecke sollten definitiv Beleuchtung mitführen, im Elbspitz-Tempo würden wir für die Strecke etwa 16 Stunden Fahrzeit einplanen.

Nehmt von den zahlreichen Abkürz-Möglichkeiten Gebrauch, wenn es euch zu hart wird. Ziel soll sein eurer Form Feinschliff zu verpassen, nicht euch komplett zu verheizen.

[21.06.2020] V3 mit neuem Track am 5.7.

Aufgrund der Grenzöffnung Tschechiens möchten wir die gern die ursprüngliche vierte Vorbereitungstour als V3 fahren und dem Isergebirge sowie dem Ještěd einen Besuch abstatten. Wir freuen uns auf eure Teilnahme. Bitte beachtet die Terminkorrektur, von Freitag auf Sonntag. Wir verweisen explizit auf die Corona-Beschränkungen des Freistaates Sachsen und erwarten von Euch diesbezüglich entsprechendes Verhalten. Vergesst den Mund-Nasen-Schutz nicht.

[31.05.2020] V2 - neuer Track

Kommenden Samstag starten wir ins Vorbereitungsprogramm zur Elbpitze. Bitte laded Euch den aktuellen Track (s. a. V-Touren) herunter, wir haben noch einen Extraberg in Olbernhau integriert. Wir treffen uns 8 Uhr an der Esso-Tanke in DD-Plauen. Wir verweisen explizit auf die Corona-Beschränkungen des Freistaates Sachsen und erwarten von Euch diesbezüglich entsprechendes Verhalten.

[23.05.2020] 20 Fahrer registriert, Ankündigung V2

Bereits 20 Fahrer haben sich für unsere Corona-Edition Elbspitze 2020 registriert. Wir gehen davon aus, dass wir die zweite Vorbereitungstour am 06.06.2020 in Angriff nehmen können. Also schon einmal vormerken und unbedingt den Mundschutz für die Pausenversorgung dabei haben. Wir appelieren daran, während der Fahrt die offiziell gültigen Abstandsregeln zu beachten.

[10.05.2020] Anmeldung eröffnet

Ab heute könnt ihr euch für die Elbspitze 2020 registrieren. Falls das Teilnehmerlimit erreicht ist, zählt die Anmeldereihenfolge. Wir drücken die Daumen für eine guten Formaufbau und einen planmäßige Normalisierung des öffentlichen Lebens mit der Hoffnung, bereits die zweite Vorbereitungstour gemeinsam unter dir Räder zu nehmen.

[05.05.2020] Vorbereitungstouren und Anmeldung

Die fortschreitenden Lockerungen der Corona-Verordnungen in Sachsen stimmen uns zuversichtlich, dass wir die innersächsiche Elbspitze 2020 wie angekündigt am 19.September unter die Räder nehmen können. Aus diesem Grund werden wir ab 10.5.2020 die Anmeldung starten.

Gleichzeitig erlaubt das aktuelle Regelkonstrukt kein Training in Gruppen, sondern höchstens mit einer Person, welche nicht dem eigenen Haushalt angehört. Nichtsdestotrotz möchten wir euch einen terminlichen Rahmen der Vorbereitungstouren empfehlen, welche uns zu einer passablen Langstreckenform im September führen wird. Bitte nehmt das weiterhin bestehende Kontaktverbot ernst, aber trainiert fleißig. Sobald ein Training in größeren Gruppen wieder möglich ist, werden wir die Vorbereitungstouren mit konkreten Treffpunkten und -Zeiten versehen. Merkt euch die jetzt anvisierten Termine für die Vorbereitungstouren Zwei bis Fünf

[24.03.2020] Elbspitze Dolomiti abgesagt, Corona-Epidemie

Aufgrund der von Tschechien angekündigten 6-monatigen Schließung der Grenze ist das geplante Stattfinden der Elbspitze 2020 mittlerweile nicht mehr nur unwahrscheinlich, sondern unmöglich. Die nicht vorhersehbaren Entwicklung der Corona-Epidemie verhindert, dass wir als Organisatoren sicher planen können. Deshalb sagen wir die Veranstaltung für den 4./5. Juli ab. Wir werden umgehend die bereits gezahlten Teilnehmerbeträge zurücküberweisen, bitte schreibt dazu alex@elbspitze eine kurze Email mit eurer IBAN.

Wir fassen eine Ersatzveranstaltung am 19./20. September ins Auge. Voraussetzung dafür ist, dass Veranstaltung mit 30 Leuten in Sachsen erlaubt sind, da die Elbspitze nur als Gruppenveranstaltung Sinn macht. Wir entscheiden am 23. August, ob diese Voraussetzung erfüllt ist und die Anmeldung gestartet werden kann. Aufgrund der spontanen Umsetzung wird die Organisation auf ein Begleitfahrzeug und Verpflegungsstände begrenzt sein. Teilnehmertrikots würden nachträglich für alle interessierten angefertigt.

Wir hoffen, dass sich durch Eindämmungsmaßnahmen und vielleicht Saisonalität die Corona-Ausbreitung bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes verzögern lässt. Aktuell sind die Ausgangssperren notwendig und effizient, um dieses Ziel zu erreichen. Somit sind allerdings auch die Termine für die Vorbereitungstouren obsolet. Sobald eine Lockerung der Restriktionen es zulässt, werden wir darüber entscheiden, wie ein neu angesetztes Programm für Vorbereitungstouren aussehen wird.

[30.01.2019] Start der Saison!

Nach verhaltenem Anmeldestart wächst unser Team mittlerweile stetig! Wir freuen uns schon auf die viele neuen und alten Gesichter.

Am 14.3. starten wir gemeinsam in die Saison am Eierberg. Bitte berücksichtigt die Terminänderungen und Tausch der Reihenfolgen der Vorbereitungstouren V3 und V4, welche organisatorischen Gründen nötig waren.

[04.11.2019] Vtouren 2020

Ab sofort könnt ihr euch unsere Vorbereitungstouren dick im Kalender markieren. Tradition wird gemischt mit leicht verrückten Sachen. Los geht es ganz standesgemäß am 14.3. mit dem Eierberg.

[31.10.2019] Elbspitze 2020 zum Passo Manghen - Anmeldung ab sofort

Ab heute ist die Anmeldung zur 12. Elbspitze in die Dolomiten eröffnet. Wir freuen uns auf eure Teilnahme und spätestens ab der ersten V-Tour auf die gemeinsame Bewältigung der anstehenden Aufgaben in einem starken Team. Unser Programm der Vorbereitungstouren reichen wir in kürze nach.

[27.09.2019] Elbspitze 2020 - am 04.07.2020 ein Samstag starten wir zum 12. Mal an der Dresdner Frauenkirche nonstop in die Alpen

Euch erwartet etwa 750km Asphalt (definitiv kein Gravel) mit einem anspruchsvollen, verkehrsarmen Elbspitzefinale über 3 eher unbekannte aber sehr attraktive Berge in einer wunderschönen Region. Seid gespannt! Streckenpräsentation am 31.10.2019





    ... vom Elbflorenz in die Alpen - nonstop
^

powered by